Die einfachste Form der Federkernmatratze ist die
Bonnellfederkernmatratze. Ihre Stahlfedern haben eine relativ starke Taillierung und sind durch Spiralfederzüge miteinander verbunden. Da bei Bonellfederkernmatratzen im Vergleich zu anderen Federkernmatratzen tendenziell eher wenig Einzelfedern verarbeitet sind, gehören sie zu den preisgünstigsten Federkernmatratzen. Die relativ weiten Hohlräume zwischen den Federn werden meist mit Polstern oder Schäumen geschlossen, damit bei Bewegung keine Geräusche entstehen. Die Haupteigenschaft von Bonellfederkernen ist ihre
Flächenelastizität, wobei sie je nach Belastung unterschiedlich reagieren. Ist die Belastung durch wenig Körpergewicht gering, wird die Federung weicher wahrgenommen als bei starker Belastung durch viel Körpergewicht. Sind die Stahlfedern zusätzlich einzeln in kleine Stofftaschen eingenäht, spricht man vom
Taschenfederkern. Im Gegensatz zu einfachen Federkernen sind diese Federkernmatratzen sehr
punktelastisch, weil durch die Einzeltaschen immer nur die Federn nachgeben, die der Belastung ausgesetzt sind. Am hochwertigsten sind Federkernmatratzen, die über sogenannte
Tonnentaschen verfügen. Das Wort „Tonne“ bezieht sich dabei auf die bauchige Form der Stahlfedern, die sie sehr viel flexibler macht als die taillierten Federn anderer Federkernmatratzen. Sie sind durch ihre
ausgezeichnete Anpassungsfähigkeit an den Körper auch ideal für Menschen mit Rückenleiden oder anderen speziellen Beschwerden. Testen Sie beispielsweise Federkernmatratzen von
Bico Matratzen.